Der Begriff „Kaffee“ leitet sich vom arabischen „Kahwe“ oder „Qahwa“ ab, was soviel wie Lebenskraft oder Stärke bedeutet. Der Ursprung des Kaffeeanbaus ist historisch nicht dokumentiert. Vieles stützt sich auf Legenden und Mythen, weniger auf Fakten. Fest steht jedoch, dass die Pflanzengattung Coffea im tropischen Afrika entstanden und erst mit menschlicher Hilfe auf andere Kontinente gelangt ist. Wildformen der heute wirtschaftlich genutzten Coffea-Arten kamen wahrscheinlich schon früh in einigen Teilen Afrikas vor. Als Ursprungs- gebiet der Art Coffea Arabica gilt das äthiopische Hochland. Robusta findet man wildwachsend vorrangig in Uganda in der Nähe des Victoria- Sees fast unmittelbar am Äquator und nicht so stark in ausgeprägter Höhenlandschaft mit feuchtwarmen Einflüssen. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband -DKV- Hamburg (dkv): Röstkaffee und löslicher Kaffee sind reine Natur- produkte ohne künstliche Zusatz- stoffe. „Wie beim Bier gibt es beim Kaffee eine Art Reinheitsgebot, welches in der Deutschen Kaffeeverordnung geregelt ist. Dennoch fragen viele Kaffeetrinker, welcher Zusatzstoff den typischen Kaffeeduft hervor- rufe. Dabei ist es tatsächlich der pure Kaffee, der duftet“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäfts-führer vom Deutschen Kaffeeverband. Für viele Konsumenten ist Kaffee Teil einer ausgewogenen Ernähr- ung. Dies ergab 2010 eine reprä- sentative Umfrage unter 1.044 Personen von 16 bis 65 Jahren. 44 Prozent sagten, dass Kaffee zu einer gesunden Ernährung dazugehöre, weil es ein Natur- produkt ohne künstliche Zusatz- stoffe sei. Nur 7 Prozent der Befragten gaben an, Kaffee sei ungesund, daher würden sie keinen Kaffee trinken. Kaffee und Gesundheit: Die fünf wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse Hamburg (dkv) 09.2010: Kaffee ist eines der meist getrunkenen Getränke der Welt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien befassen sich seit Jahren mit den gesund- heitlichen Wirkungen von Kaffee. Dabei haben Forscher erstaunliche Wirkungen von Kaffee herausge- funden und alte Vorurteile revidiert. Die fünf wichtigsten wissenschaft- lichen Erkenntnisse sind: 1. Kaffee zählt zum Flüssigkeits- haushalt dazu. 2. Kaffee kann vor Diabetes schützen. 3. Kaffee stimuliert das Gehirn und kann Alzheimer vorbeugen. 4. Die Leber kann durch Kaffee geschützt werden. 5. Kaffee kann die Fitness steigern. Kaffee – ein natürlicher Genuss Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband Kaffee zählt zum Flüssigkeits- Haushalt dazu Mehrere Studien der letzten Jahre kommen zu dem Ergebnis, dass Kaffee dem Körper Flüssigkeit zuführt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) stellt fest: "Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Er wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen - wie jedes andere Getränk auch." Kaffee kann vor Diabetes schützen Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der regel- mäßige Genuss von Kaffee das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, deutlich senken kann. „Verschiedene Studien kamen zu dem Ergebnis, dass das Diabetes- Risiko bei Personen, die täglich bis zu sieben Tassen Kaffee tranken, am geringsten ist“, so Prof. Dr. Stephan Martin vom West- deutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf. „Diese Wirkung ist offenbar nicht auf das enthaltene Koffein zurückzuführen, denn der schützende Effekt wurde auch bei entkoffeiniertem Kaffee beobachtet. Forscher vermuten, dass v.a. die in Kaffee enthaltenen Antioxidantien eine maßgebliche Rolle spielen.“ Informationen
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